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Man müsste, könnte und sollte so einiges. Haben wir aber gar keine Lust drauf. Drei gute Gründe, mal fünfe gerade sein zu lassen.

Chaos rules
Klar sieht die Bude besser aus, wenn sie picobello aufgeräumt ist. Aber wusstet ihr schon, dass intelligente Menschen meistens nicht nur sehr chaotisch arbeiten, sondern auch leben? Die simple Erklärung: Wer seine Zeit nicht mit aufräumen vergeudet, der könnte mit etwas viel Wichtigerem beschäftigt sein. Außerdem begünstigt die Unordnung kreative Prozesse. Eure neue Ausrede, ähh, Motto lautet also: „Schatz, bitte räume du das weg. Ich denke!“

Fluchen wie ein Seemann
Ja, ja, ja. Man soll nicht „Scheiße“ sagen. Und „Arschloch“ auch nicht. Aber wenn das nun mal die beiden treffendsten Wörter sind? Soll man sie sich dann wirklich verkneifen? Ein „Scheibenkleister!“ oder „Armleuchter“ vermittelt doch bei Weitem nicht die gleiche Botschaft. Wir plädieren deshalb auch beim Fluchen für klare Worte und unterstreichen das gleich noch mit folgender Studie. Die besagt nämlich, dass ein bewanderter Umgang mit Schimpfwörtern auf ein breites Vokabular und rhetorische Stärke schließen lässt. Ha! Wussten wir doch.

Der späte Vogel hat viel mehr Spaß
Wer hat uns eigentlich dieses missliche Sprichwort über den frühen Vogel ins Ohr gezwitschert? Das waren doch bestimmt diese Fieslinge, die sich auch Schule um 8 Uhr haben einfallen lassen, genauso wie dieses sinnlose Konzept von Sommer- und Winterzeit. Fakt ist doch: Wer immer nur den frühen Vogel macht, der verpasst den ganzen Spaß! Partyletzte sein, ein Glas zu viel trinken, nach einer durchtanzten Nacht den Sonnenaufgang sehen... Wer dafür jetzt auch noch eine Pseudostudie braucht, um das schlechte Gewissen zu beschwichtigen: Biddeschön! Der Evolutionsforscher Satoshi Kanazawa will nämlich herausgefunden haben, dass Menschen, die später ins Bett gehen, intelligenter sind als diejenigen, die früh schlafen. Ob der wohl zufällig eine Nachteule war?