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Kokos hier, Kokos dort, der Trend um das Allzweck-Öl reißt nicht ab. Warum es sich lohnt, Kokosnussöl im Haus zu haben und was ihr vermeiden solltet? Wir sagen es euch.

Kein Brat-Öl mehr im Haus? Nimm Kokosöl. Gesichtscreme leer? Nimm Kokosöl. Schnell eine Haarkur machen? Nimm Kokosöl. Ihr versteht. Kokosöl hat es drauf. Endlich ist klar, warum die Affen sangen: "Wer hat die Kokosnuss geklaut?" Die einen schwören auf Kokoswasser zum Abnehmen und Re-hydrieren. Doch Fett kann man eben auch für die Schönheitspflege nutzen. Und Kokosöl ist mehr als nur Fett, es verfügt über einen hohen Anteil an Laurinsäure – sie wirkt antibakteriell und kann dabei helfen vor Bakterien, Pilzen und Keimen zu schützen.

Das kannst du dir in die Haare schmieren!

Trockene Haare und schuppige Kopfhaut haben bei Kokos-Kuren keine Chance. Je nach Bedarf im frisch gewaschenen Haar einwirken lassen, auch über Nacht. Verträgt sich leider nicht so gut mit Kissenbezügen, daher lieber ein Handtuch drunter. Mehr als zwei Esslöffel sollten es auch nicht sein. 
Mal wieder kein Styling-Produkt zur Hand? Kein Problem: Kokosöl in den Händen erwärmen damit es flüssig wird, dann ab ins Haar. Wenn es erkaltet, wird es härter und gibt dem Haar Halt. Nur bitte nicht übertreiben, sonst sieht das Haar nicht gestylt sondern einfach nur fettig aus. Übrigens gibt es schon Styling-Produkte, die auf Kokosöl setzen. Muss man mögen, vor allem den Geruch.

Schmier mir eine... Portion mitten ins Gesicht!

Bei trockener Haut hilft Fett. Wer keine Gesichtscreme hat, nimmt Kakaobutter. Doof nur, dass die Plättchen so langsam in den Händen schmelzen. Mit Kokosöl geht das leichter. Praktisch ist, dass Kokosöl nicht nur pflegt, sondern auch zum Abschminken sehr gut geeignet ist, selbst bei wasserfestem Make up. Der antibakteriellen Wirkung sei dank: Kokosöl hilft auch im Kampf gegen Pickel und Akne. In kleinen Mengen sogar gegen Falten. Einfach vor dem Schönheitsschlaf auftragen und morgens erfrischt erwachen. Naja oder so ähnlich. Der hohe Feuchtigkeitsgehalt bringt übrigens auch spröde Lippen wieder auf Vordermann. Geht auch als Lip Gloss Variante auf Lippenstift. Kokos-Küsse garantiert.

Von Kopf bis Fuss verschmiert

Wer Kokosgeruch mag, darf es gern am ganzen Körper anwenden. Als beruhigende After-Sun-Alternative, auf frisch gestochenen Tattoos und auch bei plötzlich auftretenden Hitzewellen. Die antibakterielle Wirkung mindert den Schweißgeruch nämlich. Wen Insektenstichen plagen, kann ebenso auf Kokosöl zurückgreifen. Ist auch etwas charmanter als die eigene Spucke zu nehmen. Ähnlich anstößig ist es, wenn Menschen ständig an ihren Fingern knibbeln oder beißen. Kokosöl drüber und in Ruhe heilen lassen. Kokosverliebten sei das Kokosbad empfohlen: Einen Löffel ins Badewasser geben und sich fühlen wie Kleopatra. Ach ne, das war Milch und Honig. Wer weiß, vielleicht war es ja doch Kokosmilch.