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Hach, was könnte man schön sein, wenn man sich nur zwei bis drei Mal monatlich unters Messer legen würde. Schnippschnapp, Probleme ab. Aber das könnte mit spätestens 70 irgendwie gruselig enden!

Straffe Haut? Gerne! Zum Botox-Zombie werden? Nein Danke! Ist auch völlig unnötig, es gibt so viele gute Alternativen, um die Haut in Schuss zu halten und nicht mit 50 wie ein chinesischer Faltenhund auszusehen, weiß unsere Expertin Diana Heuschneider, Schulungsleiterin bei DR. GRANDEL. Zum Beispiel die Verwendung von Wirkstoffkosmetik und Sonnenschutzmitteln, genügend Feuchtigkeit, die Kraft der richtigen Vitamine oder hochwirksame Wirkstoffampullen.

 

BARBARA: Irgendwann ist er da, dieser Tag, an dem man sich fragt, wer die alte Frau im Spiegel ist. Aber ist es dann schon zu spät, um sich all die schönen Cremes, Ampullen und Masken aufs Gesicht zu schmieren?

Heuschneider: Es ist nie zu spät, etwas zu tun. Wenn man allerdings noch nie mit Wirkstoffkosmetik in Berührung gekommen ist, sollte man die Sache langsam angehen. Viel hilft in dem Fall nämlich nicht viel. Wenn man sich mal vorstellt, man würde aus einem Twingo aussteigen und sich in einen Lamborghini setzen - da würde man auch einen kleinen Schock bekommen, wenn man aufs Gaspedal drückt. Genauso geht es der Haut, wenn man zu schnell auf hochwertige Präparate mit vielen Wirkstoffen umsteigt. Besser beginnt man mit einer leichten Pflege und steigert die Intensität nach und nach. Wichtig ist, dass man die richtigen Pflege-Schritte einhält. Hierzu gehört zum einen die individuelle Vorbereitung der Haut, dann das gezielte Aktivieren und zu guter Letzt das maßgeschneiderte Pflegen. Aber zur äußeren Pflege gehört auch ein gesunder Lebensstil. Vielleicht hat man ja unbewusst der Haut schon in jungen Jahren Gutes getan.

Zum Beispiel?

Eine gesunde Flüssigkeitszufuhr, zum Beispiel Wasser. Wer immer viel trinkt, hat schon die halbe Miete bezahlt. Deshalb bezeichnet man Wasser auch gern als Lebenselixier. Ähnlich sieht es mit der Ernährung aus. Auch diese beeinflusst die Hautqualität.

Und was, wenn wir - ist jetzt echt völlig aus der Luft gegriffen und entspricht überhaupt nicht unseren Gewohnheiten - eher auf Kaffee, Cola und Wein stehen als auf Leistungswasser?

Dann wäre es schon mal ein guter Anfang, danach ein Glas Wasser zu trinken. Besonders nach dem Wein, denn Alkohol entzieht dem Körper und somit auch der Haut Feuchtigkeit. Und die brauchen wir ja, um frisch auszusehen.

Kann man nicht auch mit Speck ein bisschen "aufpolstern"?

Naja, das kann man schon. Auch Speck kann gegen kleine Fältchen helfen. Aber ganz ehrlich - zu viel Speck im Gesicht sieht ja jetzt auch nicht wirklich attraktiver aus als Falten. Da gibt es viel bessere Methoden. Zum Beispiel die Profi-Beratung und -Behandlung, abgerundet durch die Heimpflege mit Wirkstoff-Kosmetik. Während einer Hautanalyse nimmt die Fachkosmetikerin die Haut genau unter die Lupe und stellt einem dann ein persönliches Home Care Set zusammen. Zudem kann man die Pflege-Ergebnisse mit einem regelmäßigen Treatment bei der Kosmetikerin auffrischen. Ein bisschen Wellness ist ja auch immer entspannend.

Entspannung klingt gut. Macht Stress denn wirklich Falten?

Sagen wir mal so: Es macht die falschen Falten. Die Wenigsten haben etwas gegen sympathische Lachfältchen. Aber nach unten hängende Mundwinkel oder eine Zornesfalte, das kann einem schon mal den Blick in den Spiegel vermiesen. Wenn man solche Falten bei sich entdeckt, kann man zur zusätzlichen Pflege-Routine sehr gut mit Filler-Produkten arbeiten, diese polstern unsere Fältchen auf. Auch nach einer Botox-Behandlung darf man auf die richtige Wirkstoff-Kosmetik nicht verzichten.

Also spricht gar nichts gegen Botox?

Wenn richtig mit Botox umgegangen wird, dann nicht unbedingt. Die Grundregel für Botox lautet: Lass einen Profi ran! Verpfuschte Behandlungen können nämlich wirklich furchtbar aussehen! Und dann würde ich empfehlen, vor der Behandlung ein Foto zu machen und es immer wieder als Behandlungsgrundlage zu nehmen. Viele verlieren den Bezug zur natürlichen Schönheit, wenn sie erst einmal auf den Geschmack gekommen sind. Dabei wirkt das Gesicht nicht mehr lebendig, wenn es komplett glatt ist. Ein paar Fältchen sind ja normal und man sollte zu ihnen stehen.

Ok, und wenn man aber kein Botox und keinen Chirurgen an sein Gesicht lassen möchte? 

Dann verwendet man Kosmetikprodukte, die grandiose Arbeit leisten. Egal ob Schönheits-Doc oder nicht, auf die Verwendung von Wirkstoff-Kosmetik sollte nie verzichtet werden. Retinol zum Beispiel ist ein toller Faltenkiller und zudem einer der am längsten erforschten Wirkstoffe. Retinol gibt es heute in licht-stabilen Formulierungen als Ampullen, Fluids oder Cremes und kann nach Belieben gegen die „Zeichen der Zeit“ verwendet werden.

Das ist also das Geheimnis all der Pfirsichteint-Frauen über 40?

(lacht) Es wäre ja kein Geheimnis mehr, wenn ich das jetzt bejahen würde ... Für die besonderen Pfirsich-Teint-Momente empfehle ich übrigens Ampullen, sie enthalten Wirkstoffe in hochkonzentrierter Form. Sie können nach Bedarf als Ampullen-Kur in die gewohnte Pflegeroutine integriert werden. Wie und wie schnell die Haut altert, hängt dennoch von vielen Faktoren ab. Zum einem von der genetischen Disposition, das ist natürlich einfach Glück. Zum anderen pflegen wir unterschiedliche Lebensstile und sind unterschiedlichen Umwelteinflüssen ausgesetzt. Eine Gärtnerin, die den ganzen Tag draußen ist, bekommt natürlich viel mehr Sonne ab als eine Bürokauffrau. Und Sonne beschleunigt nun mal die Hautalterung.

Moment mal. Sonne ist also grundsätzlich schlecht für die Haut? 

Nein, Sonne ist sogar enorm wichtig für die Haut. Aber wie alles im Leben im richtigen Maß. Es spricht auch überhaupt nichts dagegen, den ganzen Tag an der frischen Luft zu sein. Im Gegenteil: Das klingt für mich herrlich. Nur sollte man zu seiner täglichen Pflege-Creme ein Produkt mit Lichtschutzfaktor verwenden. Obwohl ich das auch der Bürokauffrau empfehlen würde. Übrigens vergessen viele, auch an den Händen Creme mit Lichtschutzfaktor zu benutzen. Das ist aber absolut empfehlenswert.

Man sagt ja auch, an den Händen erkennt man das wahre Alter, weshalb Karl Lagerfeld immer Handschuhe trägt.

Richtig.

Aber nochmal zurück zur Sonne: Wie kann ich meine Haut denn bräunen, ohne ihr zu schaden? Manche werden ja schon ohne Lichtschutzfaktor langsam braun. Wie soll das dann mit schön viel Sonnencreme gehen?

Das geht. Die Sonnencreme enthält einen Lichtschutzfaktor, dieser schützt unsere Haut vor einem Sonnenbrand und vorzeitiger Hautalterung, aber nicht vor einer schönen Bräune. Eine tolle Alternative zu UV-Strahlung ist aber sonst auch die sogenannte Bräunungsdusche. Der Trend aus Amerika ist zum Glück auch längst hier angekommen. In den speziellen Duschen wird die Haut gleichmäßig mit einem speziellen Selbstbräuner eingesprüht, der etwa ein bis zwei Wochen hält. Halb Hollywood schwört auf die Methode. 

Selbstbräuner aus der Düse ... sieht man danach nicht aus wie Donald Trump? So ORANGE?

Nein! Natürlich sollte man sich vorher informieren, wo man hingeht. Man kann mit dem Experten zusammen dann vorab die Bräunungsstufe bestimmen. Gerade für Leute, die auf natürliche Weise nicht so schnell braun werden, ist das eine tolle Sache. Oder wenn es mal schnell gehen soll. Meine Schwägerin hat das zum Beispiel vor ihrer Hochzeit gemacht, um mit einem tollen Sommerteint ins Brautkleid zu schlüpfen.

Na gut. Wenn es nicht orange wird, klingt das gar nicht mal schlecht.

Und schont die Haut.

Mh. Das heißt, wenn ich meine Haut gut behandel und ein paar Regeln beachte, kann ich mir den Beauty-Doc also tatsächlich sparen und erschrecke morgens im Bad trotzdem nicht? 

Das würde ich auf jeden Fall unterschreiben. Mit den richtigen Pflegeregeln hat man morgens überhaupt keinen Grund, sich vor dem Spiegelbild zu erschrecken. Ganz im Gegenteil: Dann lacht einem da eine Frau entgegen, die die eigene Schönheit zelebriert. Und so sollte es sein.

Diana Heuschneider ist Schulungsleiterin bei DR. GRANDEL. Sie schult Kosmetikerinnen und weiß ganz genau, was man gegen die Zeichen der Zeit (zumindest gegen die unliebsamen) so alles unternehmen kann. 

 
DR. GRANDEL hat es sich zur Aufgabe gemacht, mit seinen Premium-Marken die Freude am Schön- und Gesundsein täglich neu zu beleben. Dabei setzt das international agierende Beautyness-Unternehmen auf eigene Laboratorien, eigene Produktion und Logistik sowie eine eigene Außendienstorganisation. Das von Michael Grandel geführte Familienunternehmen ist international bekannt für hochwertige Produkte im Bereich Beauty und Gesundheit.