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Frau mit Kopfhaar als Schnurrbart – Spliss Foto: Getty Images
Natürlich gibt es schlimmere Probleme, aber nervig ist diese Sache mit den kaputten Spitzen schon. Da wir Spliss aber nun mal fast alle kennen, kommen hier ein paar haarige Fakten rund ums Thema:

1. Ein anderes Wort für Spliss ist "Trichoptilosis". Klingt auch nicht viel schöner, aber wenigstens irgendwie intellektuell. Man stelle sich nur das Gesicht des Gesprächspartners vor, wenn man auf einer Party fragt: "Hast du auch Probleme mit Trichoptilosis?" 

2. Praktisch jeder hat Spliss. Zumindest irgendwo an einem, zwei oder drei Haaren. Wenn der Friseurbesuch länger als vier Wochen her ist,  haben sogar die gepflegtesten, glänzendsten Köpfe mit der perfekten Model-Wallemähne damit zu tun. Nicht nur der Durchschnittsfrau mit schulterlangem eher strapaziertem Haar, die neben Kind, Job und Haushalt keine Zeit für Kuren hat. 

3. Man kann gegen den Spliss "anwaschen". Dann kommt er nämlich erst gar nicht so schnell. Das muss man nur richtig machen: Nämlich das Shampoo mit Wasser in einem Schälchen verdünnen und nur am Ansatz aufschäumen. Der Schaum, der unten an den empfindlichen Spitzen ankommt, reicht zum Reinigen völlig aus. 

4. Man kann ihn wirklich nicht reparieren. Und zwar unter gar keinen Umständen. Schon mal versucht ein ausgefasertes Seil zu flicken? Eben. Funktioniert nicht. Natürlich kann man Seren oder Kuren darüber schmieren, so dass er erstmal unsichtbar wird, aber weg ist er deswegen immer noch nicht. Deswegen hilft wirklich nur eins, wenn er einmal da ist: Abschneiden.

5. Es gibt einen speziellen Spliss-Haarschnitt. Wenn ihr das selbst mal ausprobieren wollt, findet ihr das Video dazu hier. Außerdem bieten spezielle Friseure den sogenannten CareCut mit einer elektrisch aufgeheizten Schere an  – der versiegelt die Spitzen und soll so langfristig Spliss vorbeugen. 

6. Wer richtig schläft, hat schöneres Haar. Nämlich wie eine Prinzessin auf einem Seidenkissenbezug. Baumwolle kann das Haar durch Reibung strapazieren, dann spaltet es sich leichter. Außerdem fühlt sich Seide echt schön an. 

7. Es ist nicht nur deine Schuld! Klar wird Spliss durch Hitze und Färben begünstigt. Allerdings ist die Beschaffenheit der Haare unterschiedlich – das hat auch genetische Ursachen. Selbst die unter uns, die wirklich alles richtig machen, haben trotzdem manchmal Probleme mit dieser lästigen Haarspalterei. Schuld sind (wie immer) unsere Eltern. Schließlich können wir ja nichts dafür, dass unsere Mutter eben zu trockenem empfindlichen Haar neigt. Punkt.

Barbara hat übrigens auch tolle Tipps für den Umgang mit Spliss: