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Badezimmer putzen ist blöd. Es gibt Frauen, die diese Aufgabe mit Freude und einer gewissen Grazie absolvieren. Wir zählen definitiv nicht dazu. Deswegen gibt es an dieser Stelle ein paar Tipps, mit denen wir voll effizient zur Sache gehen, um uns danach wieder den schönen Dingen zu widmen.

Vorbereitung ist alles.

Damit uns nicht schon beim Zusammensuchen der Putzmittel die schlechte Laune überfällt, haben wir alles in einem Eimer griffbereit: und zwar Schwamm, Mikrofasertuch, Lappen, Badreiniger, Toilettenreiniger und Glasreiniger. Als Kür packen wir noch eine alte Zahnbürste, Klarspüler, Essig, eine Tüte und Küchenpapier dazu.

Mit einer einfachen Aufgabe beginnen

Das erste Hoch holen wir uns am Spiegel ab. Da hat man in unter einer Minute das erste Erfolgserlebnis. Glasreiniger drauf, und mit einem Mikrofasertuch abwischen. Eine alte Zeitung tut es im Übrigen auch. Nur das Handtuch hinterlässt Fussel und Schlieren.

Mehr als nur Kreise ziehen

Das Klo zu schrubben bedeutet mehr, als mit unmotivierten, kreisenden Bewegungen die Klobürste zu schwingen. Deswegen fahren wir hier die harten Geschütze auf. Bevor wir uns mit einem Lappen über den Deckel hermachen, lassen wir schon mal schnell Toilettenreiniger (am besten einen, der auf Essig oder Zitronensäure basiert, um uns und der Umwelt einen Gefallen zu tun) den Kalk und Urinstein in der Schüssel einweichen. Danach geht’s unter dem Rand des Sitzes mit Lappen und Reiniger den Bakterien an den Kragen. Da setzen die sich nämlich besonders gerne ab. Nun schrubben wir den Teil, auf dem die Toilettenbrille aufliegt, dann die Schüssel selbst. Tadaaaaa: blitzeblank.

Das ewige Haardilemma

Die Haare im Ausfluss der Badewanne sind wirklich ein leidiges Thema. Hartgesottene können sie mit einer Häkelnadel rausfischen. Dafür braucht man aber starke Nerven. Essig und Backpulver in den Ausfluss geben, geht aber auch. Dann schäumt es einmal richtig auf – und weg ist der Dreck.

Mit einem Wisch ist alles weg.

Das ist jetzt wirklich die Kür hier, nicht die Pflicht. Wer sich einmal richtig austoben will, der kippt den Klarspüler, der sonst in den Geschirrspüler kommt, in eine Sprühflasche und spritz ihn auf Fliesen und Fugen. 10 Minuten einweichen lassen und dann mit einem Schwamm (oder der alten Zahnbürste für die Fugen) rübergehen. Abspülen und schon sieht’s aus wie neu.

Alles eintüten

Wenn ihr jetzt auf die Kür noch eine Krone mit Sternchen setzen wollt, dann entkalkt doch gleich noch euren Duschkopf. Das arme Ding wird ja meistens schmählich vernachlässigt. Wie ihr das am besten macht? Am besten eine Plastiktüte mit Essig über den Duschkopf ziehen und so lange einwirken lassen, bis sich die Kalkablagerungen gelöst haben.

Jetzt kommt der Endspurt

Nun seid ihr fast durch. Hartnäckige Zahnpasta- und Seifenreste schrubbt ihr schnell mit Badreiniger weg. Essig geht auch, riecht aber nur halb so schön. Wenn sich am Wasserhahn Kalk festgesetzt hat, dann könnt ihr den mit einem in Essig getränkten Küchenpapier umwickeln. Einwirken lassen und Schwamm oder der Zahnbürste holen den Rest schon runter

Finale – oh oh!

Zu guter Letzt kommt der Fußboden dran. Richtig gut geht das mit einem Mikrofaser-Mopp. Der zieht die Flusen nämlich wie magnetisch an – und man schiebt sie nicht einfach nur hin und her. Dann noch schnell den Müll mitnehmen und NICHTS WIE RAUS!