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Irgendwann willst du auch mal eine von diesen Leuten sein, bei denen sogar die einfache Tomatensuppe nach Urlaub und Meer schmeckt? Dieser Moment ist jetzt.

Was hebt eine miese Gastgeberin auf die Stufe einer Supergastgeberin? Die teuersten Zutaten, unzählige Kochstunden und eine völlig abgehetzte Präsentation fragiler Mini-Häppchen? Neee. Was Gäste wirklich lieben ist die gute, mit Herz gemachte, Hausmannskost. Diese wird, zusammen mit einem kleinem Kniff, zu etwas ganz Besonderem. Wir verraten neun total geheime Tricks für den „Easy-Wow-Effekt!”

Eine Prise Zucker an die Tomaten: Gibt es etwas Befriedigenderes als einen Teller Nudeln mit Tomatensoße? Zwiebeln anschwitzen, Tomaten vierteln, Olivenöl, Kräuter dazu. Und: Eine Prise Zucker. Die sorgt nämlich dafür, dass die Tomaten ihren vollreifen Geschmack ganz und gar entfalten. Nennt mich Mamma Mia, Mädels! 🇮🇹

Preiselbeere in brauner Soße: Ihr mögt es deftig? Schweinebraten mit brauner Tunke zum Beispiel? Auch diese wird noch schmackofatziger mit Hilfe von ein wenig fruchtiger Süße. Preiselbeeren in die Soße pürieren – fertig! Eure Gäste werden nie dahinter kommen, wie ihr es geschafft habt, Oma endlich Konkurrenz zu machen.

Parmesan in Chili con Carne: Umami, das bedeutet so viel wie würzig oder schmackhaft. Wenn Wasser im Mund zusammenläuft. Beschreibt aber leider auch genau das Gefühl auf der Zunge, dass der, inzwischen so verpönte, Brühwürfel uns damals immer gegeben hat. Um dieses Mhhh-Lecker-Gefühl in herzhaften Speisen geschmacksverstärkerlos zu imitieren, benutzen wir jetzt schlicht Parmesan. Einfach großzügig einrühren – so schön sämig im Chili und gern auch in vegetarischen Eintöpfen. Yummy!

Süßkartoffelpommes mit Salzwasser bestreichen: Was ist eigentlich dieses abhängig Machende am Pommes Naschen? Jip, der Crunch. Leider hat diese Kartoffel aber auch sooo viele böse Kohlenhydrate. Glücklicherweise ist die schlanke, kleine Schwester – die Süßkartoffel – jetzt angesagt. Nur der Crunch fehlt häufig nach dem Backen der schmal geschnittenen Süßkartoffel Stäbchen. Lösung: Die orangefarbene Erdfrucht vorher mit Salzwasser bestreichen. Klappt garantiert!

Eine Ecke dunkle Schokolade ans Curry: Jaja, klingt erstmal komisch. "Wat de Bur nich kennt, dat frett hei nich", besagt schon ein altes plattdeutsches Sprichwort. Sollte er aber – dunkle Schokolade im Curry, zum Beispiel. Denn: Das süßlich-herbe Aroma hochwertiger Schokolade passt perfekt zur natürlichen Schärfe des Curry-Gewürzes. Zusätzlich sorgt diese Helfer-Zutat auch für eine warme Farbnote. Ausprobieren!

Kräuterbutter mit Estragon: Ein frisches Brot mit Butter ist eine sinnliche Sache. Einfach himmlisch! Wenn die Butter noch mit Meersalz, frischem Pfeffer, Kräutern und einem Hauch Estragon angemacht wurde, denken plötzlich alle, sie sind irgendwo mitten im Elsass statt in unsrer Küche gelandet. "Hach, schmeckt immer so edel bei dir!"

Alkohol an eigentlich alles: Es ist wirklich ganz wichtig, immer mit Wein zu kochen, um total gourmetmäßig rüberzukommen. Wein im Blut und in der Pfanne. Also Vino, Sherry oder Chantré an, mit Olivenöl angeschwitzten, Zwiebeln und Knoblauch geben, dazu frisches Gemüse oder Sahne. Das ist dann eigentlich schon eine übergeniale Basis für so ziemlich alles. Und dieser Duft in der Küche! Uns wird ganz schwindelig...

Kuchen ganz frech früher aus dem Ofen nehmen: "Oah, dein Kuchen ist immer so saftig – wie machst du das nur?". Wollt ihr das ehrlich wissen? Ich nehme ihn einfach früher aus dem Ofen. Punkt. Entzaubert. So völlig durchgebacken kann der doch nur trocken sein, oder?! Also drei, vier Minuten früher aus dem Ofen nehmen als das Backbuch es vorsieht. Gar nicht so doof, was?

Einen Schuss Mineralwasser in Magerquark oder Pfannkuchen: Macht so schön "fluffig" – beides: Magerquark und Pfannkuchen. So schmeckt der Quark ganz ohne Sahne richtig schön cremig und der Pfannkuchenteig ist locker wie Milka Tender. Wir schweben auf Wolke 7!